Bitcoin setzt erneut zum Höhenflug an

Wie rasch sich doch das Blatt wendet: es ist erst wenige Tage her, da sprachen die Medien von der grossen Blase und viele Pessimisten sahen schon den vollkommenen Zusammenbruch und gar den Totalverlust des Bitcoins und anderer Kryptowährungen.

Doch der Bitcoin hat sich die letzten Tage kontinuierlich erholt und setzt jetzt sogar wieder zum Höhenflug an. Ein Kurs von 10.000 Euro oder mehr bis zum Wochenende scheint gar nicht mehr so unrealistisch, wenn der Trend nach oben so weiter verläuft.

Und wieder einmal hat sich gezeigt das all die Erfahrungen von traditionellen Börsen nicht Eins zu Eins übertragbar sind auf Kryptowährungen. Hier gelten offenbar andere Gesetze und diese werden nicht von einer Handvoll Gross-Spekulanten gesteuert, sondern von einer weltweit verstreuten Anhängerschaft die mehrere Millionen Menschen angehört.
Hier sind unzählige Kleinanleger, die vielleicht nur ein paar Dollar in Bitcoins angelegt haben, aber sie alle zusammen haben einen ungeheuren Einfluss auf die Kursentwicklung, da sie auf Meldungen in den Mainstream-Medien sehr emotional reagieren.

Zwei solcher Meldungen der letzten Tage dürften für den erneuten Kursanstieg mit verantwortlich gewesen sein:
1.) Südkorea ist davon abgekommen ein gesetzliches Verbot gegen das Minen und den Handel von Bitcoins oder andere Kryptowährungen zu erlassen. Es wird lediglich darauf hingearbeitet, das künftig keine anonymen Transfers mehr möglich sein werden.
2.) Die USA will keine Anstrengungen unternehmen um das Erzeugen noch den Handel mit Bitcoins zu beschränken oder gar zu unterbinden.

Dazu kommen natürlich noch ein paar Randnotizen die durchaus auch als positiv eingestuft werden können. So heisst es in Island, wo sehr viele Miningfarmen sind, das trotz des hohen Stromverbrauchs keine Beschränkungen geplant sind, allerdings denkt man darüber nach die Erzeugung von Coins künftig zu besteuern, was aber bei den Mining-Farmern keine grosse Bestürzung auslöste. So schlimm kann es nicht werden, denn Island ist ohnehin als Steuerparadies bekannt.

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