Der Bitcoin auf Talfahrt

Kein Tag vergeht ohne Schreckensnachrichten über den Bitcoin und die anderen Kryptowährungen, die offenbar gleich mit in die Tiefe gezogen werden.
Der Mainstream berichtet von der grossen Blase, die schon lange befürchtet wurde: jetzt ist es soweit.

Aber es gibt auch einige Insider, die sich durch solche Meldungen nicht beeindrucken lassen, sondern sachlich bleiben: es ist nicht das erste mal, das der Bitcoin so starke Kursverluste hinnehmen musste, aber es ist auch nicht das erste mal, das sich der Bitcoin danach wieder rasch erholt hat.

Egal wie der momentane Verlauf ist: Trader behalten immer die Ruhe, denn sie verdienen an Kursbewegungen, ganz egal ob diese nach oben oder nach unten gehen.
Wichtig ist nur der Trend, ihn zu erkennen und zu nutzen.
Und das haben Kryptowährungen all den anderen Börsenelementen, seien es Aktion, Optionen, Kontrakte, Währungen etc., voraus: sie reagieren unmittelbar und heftig.

Starke Regenfälle in Südamerika könnten die Kaffeeernte beeinflussen und damit Kurse zum sinken bringen, sicher ist es hingegen nicht.
Geplante EU-Auflagen zur Massentierhaltung könnten die Preise für Schweinehälften nach unten treiben, aber so genau weiss man es nicht.

Anders sieht es bei Kryptowährungen aus:
Ein geplantes Verbot von Bitcoin-Mining der chinesischen Regierung bringt den Kurs ganz erheblich ins Schwanken. Dann kommt noch eine Negativmeldung aus Südkorea dazu, die den Handel mit Bitcoins verbieten wollen und schon ist der Kursabstieg vorprogrammiert.

Und das funktioniert erstaunlicherweise in beiden Richtungen sehr gut:
Positive Nachrichten lassen die Kurse steigen, negative Nachrichten lassen sie sinken.

Coin-Trade-Invest hat Trader beschäftigt, die vorher zum Teil sehr aktiv waren an der Börse, speziell im Handel mit Optionen, Warentermingeschäften und Währungen (Forex).
Sie sind einhellig der Meinung, das sich im Kryptomarkt weitaus mehr verdienen lässt, da die Kursveränderungen besser vorhersehbar sind und im Ausschlag oftmals sehr viel grösser als auf anderen Märkten.

Doch auch der Bitcoin und damit allen anderen Kryptowährungen, die er zwangsläufig mit nach unten gezogen hat, wird sich wieder erholen.
Experten sehen eine unterste Marke bei 5000 Dollar, diese wird er nicht unterschreiten. Und in der Phase der niedrigen Kurse wird es sehr viel Käufe geben, die den Kurs automatisch wieder nach oben heben. Ob nochmals solche extremen Kurssteigerungen zu erwarten sind, wie Ende letzten Jahres, sei dahingestellt.
Ein relativ gleichmässiger Aufwärtstrend ist hingegen eher wahrscheinlich.

 

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